


Wer schon einmal versucht hat, anspruchsvolle Partner oder die Schwiegereltern zu einem Campingurlaub mit der Familie zu überreden, weiß: Die Vorstellung, auf Komfort zu verzichten, schreckt viele ab. Beim Camping denken die meisten an kleine, undichte Zelte, Insekten und wenig Platz. Beim Glamping ist das anders. Das Wort setzt sich aus „glamourös“ und „Camping“ zusammen und steht für Camping mit modernem Komfort, ohne dass du auf das Naturerlebnis verzichten musst.
Neu ist die Idee nicht. Ihre Wurzeln werden oft in den afrikanischen Safaris Anfang des 20. Jahrhunderts gesehen. Wohlhabende Reisende wollten die Wildnis erleben, ohne auf Komfort zu verzichten. Ihre Guides machten daraus ein ganzes Geschäft und sorgten dafür, dass es ihnen unterwegs an nichts fehlte, bis hin zum Küchenzelt mit eigenem Personal. In großen Segeltuchzelten standen Betten mit edler Bettwäsche, antike Dekorationsstücke und kunstvolle Lampen an der Decke.
Modernes Glamping ist an den heutigen Lebensstil angepasst, die Grundidee ist aber dieselbe. Basis ist ein großes Zelt mit Stehhöhe, zum Beispiel ein Glockenzelt wie das Asgard 12.6 oder ein Tipi wie das Alfheim 12.6. Dazu kommen typischerweise:
Auf Glampingplätzen mietest du ein fertig eingerichtetes Zelt, ähnlich wie ein Hotelzimmer, nur mitten in der Natur. Das ist teurer, aber auch bequemer.
Alternativ richtest du dein Glamping-Zelt selbst ein. Das ist deutlich günstiger, braucht aber etwas Geduld und einen großen Anhänger, um die ganze Ausrüstung zum Platz zu bringen.
Wenn du dem Alltagsstress entfliehen und den Kopf freibekommen möchtest, ist Glamping eine bequeme Art, Zeit in der Natur zu verbringen.