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Artikel: Zelten mit Kindern: sechs Tipps für die erste Nacht im Zelt

Zelten mit Kindern: sechs Tipps für die erste Nacht im Zelt

Zelten mit Kindern: sechs Tipps für die erste Nacht im Zelt

Erinnerst du dich noch an Campingausflüge mit deinen Eltern? An den Strand oder in den Wald, ein Lager aufbauen, ein großes Lagerfeuer machen. Viel Aufwand war es nicht, aber die Erinnerungen bleiben ein Leben lang. Daran hat sich nichts geändert, nur die Ausrüstung ist eine andere. Mit diesen sechs Tipps wird die erste Nacht im Zelt mit deinen Kindern ein Erfolg.

Kinder beim Snack am Zelt Kind schnitzt einen Stock beim Camping

1. Halte es einfach

Beim Zelten mit Kindern gilt: so einfach wie möglich. Für eine Nacht musst du keinen aufwendigen Unterschlupf, kein Tipi und keine Baumhütte bauen. Nimm ein Zelt mit. Es lässt sich fast überall aufstellen, und der Aufbau macht gemeinsam Spaß. Dazu Schlafsäcke und Isomatten, etwas zu essen und zu trinken, Taschentücher, und los geht’s. Eine gute Idee ist es, einen Freund oder eine Freundin deines Kindes und einen weiteren Elternteil mitzunehmen. Dann hat dein Kind jemanden zum Spielen und zum Teilen der Erlebnisse.

Für Kinder ist die Welt neu und voller Abenteuer. Du musst nicht stundenlang fahren, um den perfekten Platz zu finden. Das Waldstück in der Nähe ist für ein Kind genauso spannend, und manchmal reicht sogar der eigene Garten.

2. Lass deine Kinder mithelfen

Fang direkt nach der Ankunft mit dem Aufbau an. Ob ihr zuerst Feuerholz sammelt oder erst das Zelt aufstellt, ist egal. Wichtig ist, dass deine Kinder mithelfen dürfen. Kinder zeigen gern, was sie können, und fühlen sich gebraucht. Und nebenbei bringst du ihnen ein paar Handgriffe bei. Denk daran, Feuer nur dort zu machen, wo es erlaubt ist, zum Beispiel an ausgewiesenen Feuerstellen.

3. Koch etwas Einfaches

Steht das Lager und brennt das Feuer, brauchen die Kinder Energie. Während du dich draußen entspannst, springen ihre Gedanken und sie selbst von einer Sache zur nächsten. Koch deshalb etwas Einfaches. Ein Eintopf, der stundenlang köchelt, oder frisch gefangener Fisch sind keine gute Idee, denn wenn nichts anbeißt, ist die Stimmung schnell im Keller. Nimm lieber etwas mit, das sich schnell über dem Feuer zubereiten lässt, und lass die Kinder auch hier mithelfen, zum Beispiel beim Anspitzen der Stöcke. Ein Klassiker sind Marshmallows vom Feuer, nicht besonders gesund, aber perfekt als Nachtisch.

4. Entdeckt die Natur

Pack keine Spiele, Malsachen oder Tablets ein. Nutzt stattdessen die Natur: Geht auf Entdeckungstour, benutzt einen Kompass, sucht nach Tierspuren, erklärt die Himmelsrichtungen und den Sonnenuntergang, sammelt Beeren (aber nur, wenn du sicher weißt, welche essbar sind) oder baut eine kleine Hütte. Achte je nach Alter deiner Kinder darauf, ihnen keine Angst zu machen. Geschichten von wilden Raubtieren oder Trollen im Wald passen nicht zur ersten Nacht draußen. Deine Kinder sollen sich bei dir sicher fühlen. Es ist ein großer Unterschied, ob du über Gefahren in der Natur aufklärst oder Kindern Angst machst.

Eltern und Kinder bauen gemeinsam ein Zelt auf

5. Gut schlafen im Schlafsack

Kinder schlafen meist sehr tief, vor allem, wenn der Schlafsack zur Temperatur passt. Ein zu kalter Schlafsack sorgt bei allen für unruhigen Schlaf. Und schick deine Kinder vor dem Schlafengehen noch einmal auf die Toilette. Nachts selbst aufzustehen ist schon mühsam genug, aber ein Kind aus dem warmen Schlafsack zu holen, anzuziehen, nach draußen zu bringen und danach leise wieder zum Einschlafen zu bringen, ist eine echte Herausforderung.

Kleine Kinder schlafen oft früh ein. Danach bist du auf dich allein gestellt, also nimm ein Buch mit. Geh aber nicht zu spät schlafen, denn kleine Kinder wachen auch früh wieder auf.

6. Räumt gemeinsam auf

Ob eine Nacht oder mehrere: Wenn es Zeit zum Abbauen ist, lass deine Kinder wieder mithelfen und zeig ihnen, wie man den Platz so verlässt, wie man ihn vorgefunden hat. Wenn alles gut läuft, bist du der Held des Tages und wirst bald gefragt, wann ihr wieder zelten geht.

Noch zwei Tipps: Leg das Handy weg und nutze es nur für Fotos oder im Notfall, denn die schönsten Erinnerungen entstehen, wenn du ganz bei deinen Kindern bist. Und mach kein Licht im Zelt, solange die Tür offen ist, sonst lockst du Insekten an.

Gute Nacht im Zelt

Noch mehr Ideen für den Familienurlaub im Zelt findest du in unserem Beitrag Camping mit Kindern: drei Ideen für den Familienurlaub.

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