Kochen am offenen Feuer mit Fuego: zwei Salate und Rinderschmorbraten mit Kürbispüree
Über Fuego
Feuer spendet Wärme, gibt Licht und bringt Menschen zusammen. Vor allem aber können wir damit kochen, und das tut keine andere Spezies. Fuego ist eine Kochschule unter freiem Himmel: Die Natur ist die Küche. Statt Profiofen und Induktionsherd gibt es offenes Feuer, vorbereitet wird unter blauem Himmel, und gegessen wird in einer Jurte mit Teppichen und Fellen auf dem Boden. Die Idee: den Alltag in der Stadt für eine Weile hinter sich lassen und in der Natur, am Feuer und bei gutem Essen zur Ruhe kommen.
Apfel-Birnen-Sellerie-Salat
Ein frischer Salat, der allein schmeckt oder als Beilage zu Geflügel und Schweinefleisch passt.
Zutaten für 2 Personen
2 Äpfel
1 Birne
1 Stange Staudensellerie
1 kleine Schalotte
Glatte Petersilie
Zitronensaft
Dijon-Senf
Natives Olivenöl extra
Salz und Pfeffer
Zubereitung
Äpfel, Birne und Staudensellerie in feine Streifen schneiden.
Die Schalotte fein hacken und die Petersilienblätter abzupfen. Alles vermischen.
Für die Vinaigrette drei Teile Olivenöl und einen Teil Zitronensaft mit etwas Senf verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Salat mit der Vinaigrette anmachen und servieren.
Salat mit Birne, Feige, Kohlrabi und Blauschimmelkäse
Weiche Birnen, knackiger Kohlrabi und kräftiger Blauschimmelkäse machen diesen Salat zu einer sättigenden Mahlzeit.
Zutaten für 2 Personen
2 Birnen
1 reife Feige
½ Kohlrabi, geschält
Kerbel
Blauschimmelkäse nach Wahl, zum Beispiel Gorgonzola, Stilton oder Roquefort
Vinaigrette wie oben, aber mit grobkörnigem Senf statt Dijon-Senf
Zubereitung
Birnen und Kohlrabi in gleich große Stücke schneiden, die Feige vierteln.
Kerbelblättchen abzupfen und alles mit der Vinaigrette vermischen.
Den Käse mit den Händen über den Salat zupfen und vorsichtig unterheben, damit nichts zerdrückt wird.
Rinderschmorbraten in Rotwein mit Kürbispüree
Zutaten für 4 Personen
700 g Rinderwade (Hesse)
1 große Zwiebel
2 Möhren
1 Petersilienwurzel
¼ kleine Sellerieknolle
1 Flasche trockener Rotwein (0,75 l)
500 ml Brühe (Rind, Huhn oder Gemüse) oder Wasser
2 Zweige Rosmarin
Wildgewürz
Salz und Pfeffer
Natives Olivenöl extra
1 Hokkaido-Kürbis
2 EL Butter
Glatte Petersilie
Zubereitung
Das Fleisch bei Bedarf parieren und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel grob schneiden, Möhren, Sellerie und Petersilienwurzel würfeln.
Etwas Öl in einem gusseisernen Topf über dem Feuer erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten. Nicht zu viel Fleisch auf einmal in den Topf geben, sonst schmort es statt zu braten. Lieber in mehreren Portionen anbraten und jeweils beiseitestellen.
Im selben Topf das Wurzelgemüse goldbraun anbraten, erst dann die Zwiebel dazugeben, da sie schneller verbrennt. Bei Bedarf etwas Öl nachgießen.
Das Fleisch zurück in den Topf geben, zwei Gläser Rotwein (etwa 300 ml) und die Brühe angießen, Rosmarin und Wildgewürz dazugeben und den Deckel auflegen. Den restlichen Wein darfst du trinken.
Die Glut so verteilen, dass der Topf nur leise köchelt. Ab und zu nachsehen, damit das Fleisch nicht zu stark kocht. Je nach Fleisch dauert es 1,5 bis 2 Stunden oder länger, bis es schön zart ist, aber noch nicht zerfällt.
In der Zwischenzeit den Kürbis in der Glut garen, wie im Rezept für den Kürbis aus der Glut beschrieben. Den warmen Kürbis aufschneiden, die Kerne entfernen, das Fruchtfleisch herauslösen und mit Butter, Salz und Pfeffer zu Püree stampfen.
Den Schmorbraten mit dem Kürbispüree servieren und mit gehackter Petersilie bestreuen.
Denk daran, Feuer nur dort zu machen, wo es erlaubt ist, zum Beispiel an ausgewiesenen Feuerstellen.
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