


Draußen schlafen und die Umgebung rund ums Camp erkunden: Das macht das Outdoor-Leben aus. Die Zeit bis zur nächsten Tour kannst du gut nutzen, indem du deine Ausrüstung vorbereitest. Nach einer Tour sind Auspacken und Aufräumen selten die Lieblingsaufgaben, aber mit ein paar Handgriffen bist du beim nächsten Mal schnell startklar, und deine Ausrüstung hält länger.
Pack deine gesamte Ausrüstung aus und leg sie gut sichtbar hin. Sortiere sie in „Muss mit“ und „Wäre schön“. Geh dann die zweite Gruppe noch einmal durch und streiche so lange, bis nur noch das Nötigste übrig ist. Jedes Kilo weniger macht die Tour angenehmer. Eine Übersicht, was auf eine Tour mit Übernachtung gehört, findest du in unserer Packliste.
Bau dein Zelt einmal komplett auf. So siehst du, ob alles vollständig ist, und frischst gleichzeitig den Aufbau auf.
Lüfte deinen Schlafsack nach der Tour gründlich. Zu Hause gehört er nicht in den engen Kompressionssack, sondern locker in einen großen, atmungsaktiven Aufbewahrungssack aus Netz oder Baumwolle, oder du hängst ihn auf. So bleibt die Füllung locker und wärmt auf der nächsten Tour wie gewohnt.
Blas deine aufblasbare oder selbstaufblasende Isomatte auf und lass sie einige Stunden liegen. Verliert sie Luft, suchst du das Loch am besten, indem du die Matte mit Seifenwasser einsprühst, und flickst es mit einem Reparaturset. Selbstaufblasende Matten lagerst du am besten ausgerollt und mit geöffnetem Ventil, damit der Schaumkern sich nicht dauerhaft zusammendrückt.
Wer seine Ausrüstung zwischen den Touren pflegt, ist beim nächsten Mal schneller unterwegs und hat länger Freude daran. Also: raus in die Natur.